ACT,  Nature,  Nepal

Tag 8 Chame nach Upper Pisang

Heute stand unsere bisher längste Etappe auf dem Programm: 14km und 600HM waren angekündigt. Nach Ann-Kathrins Husten-Pause waren wir uns nicht sicher, ob wir diese Etappe so einfach wegstecken können. Wir sind schließlich über 3000m und nach wie vor nicht die Trainiertesten.

Es sollte früh los gehen: 7:00Uhr war das Frühstück bestellt und kurz nach 8 kamen wir los. Unsere Route sollte uns fast durchgehend entlang der Straße führen. Nach ca 2 Stunden und knapp 7km erreichten wir Bhratang. Hier finden sich auf ca 2800m Apfelplantagen. Es gibt eine sehr schicke Unterkunft und einen Coffee-Shop mit real Coffee und natürlich Apfelkuchen/Applecrumble und allem, was man sonst so aus Äpfeln machen kann.

Kurz Sonne tanken, umgeben von Apfelplantagen

Wir nutzen die Gunst der Stunde und stärken uns mit einem Apfelkuchen, Kaffe, AppleCrumble und Apfeltee. Der Apfelkuchen ist eher eine Apfeltasche, aber diese ist super lecker und die perfekte Stärkung.

Kleine Stärkung mit Apfelkuchen und Applecrumble

Weiter geht es Richtung Upper Pisang. Wir folgen der wenig befahrenen Straße, welche sich kontinuierlich durch das Tal bergauf schlängelt. Auf unserer gesamten Etappe sollten uns Pinienwälder begleiten. In der Sonne kommt hier Süd-Feeling auf. Leider folgt uns immer wieder ein kalter Wind, der mit der wärmenden Sonne kämpft.

Der „Blick nach Hinten“

Während unserer Recherchen lasen wir immer wieder, dass diese Etappe eine der schönsten bis Manang sein soll. Wir wurden nicht enttäuscht. Immer wieder bekamen wir atemberaubende Ausblicke auf die bis zu 8091m Hohen Annapurna Gipfel.

Wenn ihr das riechen könntet

Nach etwa 5km und ca 1,5h erreichen wir Dhukur Pokhari. Wieder eine der vielen Ansammlungen von Hotels entlang des Treks. Hier können wir mit Blick auf den Annapurna II windgeschützt auf einer Terrasse in der Sonne einen Tee trinken und uns auf die letzten 7km vorbereiten.

Sonne, Wärme und Kraft tanken und die Aussicht genießen

Diese führen uns auf dem Trek, wobei dieser mittlerweile auch teilweise zur Straße Richtung Upper Pisang ausgebaut wurde. Wir sind immer wieder verwundert, wie die Straße mitten drin in einem top Zustand ist, während sie großteils einem schlechten Feldweg gleicht. Wir laufen also auf einer frisch betonierten, Auto-leeren Straße durch Pinienwälder dem sich immer weiter öffnenden Tal entgegen. Zu guter Letzt geht es noch einmal auf einem schmalen Pfad hoch Richtung Upper Pisang.

Immer der Markierung folgen

Wir finden schnell eine für uns passende Unterkunft direkt am Eingang von Upper Pisang. Sowohl von den Zimmern, als auch vom Dining Room, haben wir einen unglaublich schönen Ausblick auf die schneebedeckten Annapurna Gipfel.

Im sonnenerwärmten Essensraum stärken wir uns erstmals mit frisch zubereiteten Frühlingsrollen und Mo:Mos. Innen wird es fast zu warm für Tee, während draußen der kalte Wind pfeift. Sobald die Sonne hinter den Bergen verschwindet wird es aber auch hier kalt. Auf Nachfrage, ob der Holzofen schon einmal eingeheizt werden kann, wurden wir mit den Worten vertröstet, dass dieser erst ab 17:00Uhr angeheizt wird. Den Grund hierfür werden wir noch erfahren. Schließlich frieren wir schon um 16:00.

Kleiner Snack in der Sonne

Wir beschließen unser Zimmer herzurichten, bevor wir uns unter der heißen Dusche aufwärmen und dann im hoffentlich beheizten Speisesaal den Abend verbringen.

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