Japan,  Travel

Japan Tag 6 Tag 2 in Osaka

Unser zweiter Tag in Osaka beginnt müde. Auch wenn der Wecker erst etwas später klingelt, haben wir nur semi gut geschlafen. Eines haben bisher alle unsere Unterkünfte gemeinsam: Sie sind laut. Die Wände sind dünn, die Fenster schlecht schallisoliert. Egal, heute erkunden wir weiter Osaka: zunächst die Burg von Osaka und dann einige Ecken in der Stadt.

Die Burg von Osaka ist nur wenige Gehminuten von unserem Hostel entfernt. Kaum treten wir vor die Tür, merken wir: Es ist Winter. Ein kalter Wind pfeift durch die Straßen, bei klarem Himmel und Sonnenschein. Die Sonne hat hier aber anders als in den Bergen Nepals wenig kraft, sodass es kalt bleibt.

Die Burg von Osaka gehört zu den berühmtesten Burgen in Japan und ist ein bekanntes Fotomotiv. Das zentrale Gebäude Tenshu (Hauptturm) liegt erhöht auf der zweiten Platform. Umgeben von zwei Gräben mit hohen Mauern. Ursprünglich wurde die Burg 1583 fertiggestellt und im Laufe der Jahre mehrmals zerstört und wieder aufgebaut. Zuletzt wurde sie 1868 zerstört und mit Hilfe von privaten Spenden 1930 wieder aufgebaut.

Osaka Castle
Touri vor der Burg von Osaka

Leider konnten wir das Innere der Burg nicht besichtigen, sie war geschlossen. Warum konnten wir nicht herausfinden.

Osaka Castle
Noch ein Touri vor der Burg von Osaka

Wir setzten unsere Tour fort und machen uns auf den Weg zur Tenjinbahsi Street. Diese ist mit 2,6km die längste überdachte Shoppingstraße Japans! Und eine der ältesten hier. Wir schlendern entlang und lassen uns vom noch gemächlichen Trubel treiben. Wir entdecken einen der unzähligen Essensstände, dieser aber mit einer beachtlichen Schlange. Getreu dem Motto: Da muss es gut sein, reihen wir uns ein. Wir kommen schnell voran und bekommen nach 10-15 Minuten warten eine Art Krokette/Rösti. Sie schmeckt, aber nochmal würden wir uns dafür nicht anstellen. Also weiter. Wir wundern uns über die teils chaotischen Läden, die gefühlt alles kreuz und quer verkaufen, in dem doch eher für seine Ordnung und Struktur bekanntem Japan.

Nach einem kurzen Abstecher ins Hostel, geht es weiter im Programm. Jetzt steht das Umeda Sky Bulding auf dem Plan. Ein 170 Meter hohes Gebäude, das neben Büros, auch eine Aussichtsplattform beinhaltet.

Umeda Sky Bulding

Das Gebäude besteht aus zwei Türmen, die oben über eine Plattform verbunden sind. Unterhalb der Plattform finden sich noch zwei Rolltreppen, die quer von Turm zu Turm verlaufen. Wir merken schnell, dass dieser Aussichtspunkt kein Geheimtipp ist. Wir müssen mal wieder anstehen, bevor es mit dem Fahrstuhl in den 39. Stock geht. Oben angekommen erstreckt sich der Besucherbereich über zwei Etagen mit Restaurant, Souvenirshop und tollem Ausblicken über die Stadt.

Beeindruckende Architektur des Umeda Sky Building
Rolltreppen im 40. Stock

Bei klarem, kaltem Himmel hat man einen wahnsinnigen Blick über die Lichter von Osaka.

Blick über Osaka bei Nacht
Osaka bei Nacht

Mittlerweile ist es Abend und wir beschließen noch einen letzten Spot anzusteuern, dort zu essen und dann Osaka „Auf Wiedersehen“ zu sagen. Es geht nach Shinsekai. Beschrieben wurde es als Ausgehviertel und das ist es auch! Viele Junge Leute sind unterwegs, wobei es nicht überfüllt ist. Es gibt viele Restaurants, davon einige große, die wie Erlebnisrestaurants wirken. Wir schlendern einmal durch das relativ kleine Viertel und entscheiden uns in einem kleineren Sushi-Lokal Abend zu essen.

Echt japanisches Sushi
Sushi in Osaka

Im Hostel warten noch unsere Rucksäcke darauf schonmal vorgepackt zu werden, da es am nächsten Tag Richtung Tokio geht und da ist es besser morgens nur noch das Nötigste einpacken zu müssen.

Wie wir ab morgen Tokio erkunden kannst du hier nachlesen.

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner