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Süd-Afrika Tag 7-10 Botswana+Simbabwe/ Kasane-Victoria Falls

Es ist der 31. Oktober 2022 und wir sind in Botswana, Kasane. Die erste Unterkunft, in der wir drei Nächte bleiben werden. Das Hostel “Elephant Trail Backpackers“ ist ganz ok. Wir hatten zunächst einen Platz in einem Zelt gebucht, dass auf Stelzen stand und eigentlich ganz hübsch gemacht war. Allerdings hatte es keine Klimaanlage, was für Moritz ein K.O. Kriterium war. So kam es, dass wir spontan ein Upgrade buchten und ein großes Zimmer mit Klimaanlage und eigenem Badezimmer bekamen. Die Nacht kostet jetzt 33€. Das Badezimmer war sehr schmal, die Badewanne war eine Blechschale, die unfassbar laute Geräusche von sich gab, wenn man sie betrat, man hatte nahezu Angst, durch sie durchzubrechen und im Untergeschoss zu landen. Wir hatten auch hier das erste Mal einen Mitbewohner. Eine Kakerlake, die uns ganz schön auf Trapp hielt. Unglaublich wie schnell diese Viecher rennen können.  In der Gemeinschaftsküche gab es lediglich eine Pfanne für alle Bewohner- wer zuerst kommt, kocht zuerst.

Am nächsten Tag machten wir uns auf zu den Victoria Falls in Simbabwe. Hier fällt der Zambezi River, sie haben eine Länge von 1708m, sind 108m hoch und gehören zum UNESCO- Weltkulturerbe. Sie wurden nach der englischen Königin Victoria benannt. 

Eines kann ich schon jetzt vorwegnehmen. Die Grenzüberquerung hatte es in sich. 

Wir fuhren also von Kasane ca. 1h Richtung Osten. 

An der Grenze sollten wir 30€ p.P. bezahlen und nochmal 100€ nur für unser Auto. 50€ davon sind einfach direkt in der Hostentasche des zuständigen Beamten gelandet. Was genau eigentlich die Aufgabe dieses Beamten war, ist fraglich, er hatten keinen festen Platz an einem Schalter, er lief die ganze Zeit nur durch die Gegend, verteilte Zettel und sammelte Geld ein. Das war wohl seine Aufgabe. Wir hatten den zu zahlenden Betrag in Bar nicht passend dabei und so warteten wir auf unser Wechselgeld. Dieses gab es scheinbar nicht an den Schaltern und scheinbar gab es das auch sonst nirgendwo. Denn wir warteten und warteten ……und warteten. Irgendwann sagte der Beamte zu uns tschüss, er wünsche uns noch einen schönen Tag. Dass wir noch Geld bekamen, hatte er wohl vergessen, unterstelle ich jetzt mal freundlicherweise. 

Nach diesem Abenteuer kamen wir nun endlich bei den berühmten Wasserfällen an. 

Da wir am Ende der Trockenzeit hier waren, hält sich die Wassermenge doch etwas in Grenzen. Eine Regenjacke an vorderster Front brauchte man also nicht. Aber auch so wurde man etwas nass, wenn man ganz vorne stand. 

Wir haben heute 220€ nur für die Wasserfälle und den Grenzübertritt bezahlt. Ab jetzt gibt es nur noch Wasser und Brot. 

Morgen brechen wir Richtung Süden auf, um den „Chobe Nationalpark“ zu erkunden, wir freuen uns sehr!  

Es stellte sich heraus, dass auch dieser Park wunderschön ist! Die Landschaft war ähnlich zu dem Moremi-Nationalpark, es gab viel Grün und Wasserlöcher und unterschiedlichste Vegetationen.

Wohin es als Nächstes geht, erfahrt ihr ganz bald!
Bis dahin💛

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