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Süd-Afrika Tag 24-25 Namibia/ Sossusvlei

Das Sossusvlei liegt in Namibia und ist eine von Sanddünen umschlossene beige Salz-Ton-Pfanne in der Namib.

Das Sossusvlei ist seit 2013 Teil des UNESCO-Welterbes des Namib-Sandmeeres

Die umgebenden orangefarbenen Dünen zählen mit über 380 Meter Höhenunterschied gegenüber der Pfanne zu den höchsten der Welt. Die höchste unter ihnen ist Big Daddy, die auch Crazy Dune genannt wird. Die orange Farbe des Sandes wird durch Eisenoxid hervorgerufen, schwarze Bereiche der Dünen bestehen aus Magnetit.

Charakteristisch und namensgebend für das Deadvlei sind die vielen abgestorbenen Kameldornbäume (Vachellia erioloba) in seiner nordwestlichen Hälfte. Aufgrund der extremen Trockenheit verrotten sie nur sehr langsam und sind deshalb bis heute erhalten.

Wir buchten extra einen Campingplatz innerhalb des Nationalparks, damit wir bereits früh am Morgen, bevor die Tore für jene außerhalb des Tores geöffnet wurden, in Richtung der Dünen fahren konnten. Bereits um 5Uhr saßen wir in unserem Auto. Endlich angekommen, war es unfassbar kalt und windig! Wir mussten also unser Outfit nochmals überdenken und zogen uns wärmere Kleidung und einen Hut auf, der die Ohren überdeckte. Nun begann der Aufstieg. Es war schon etwas mühsam, der Sand gibt ja unentwegt nach und man versinkt in den Dünen. Außerdem wurde der Wind immer schlimmer und die Ohren taten uns bereits nach kurzer Zeit extrem weh. Nichtsdestotrotz ging es weiter und nach ca. einer Stunde hatten wir die größte Düne bezwungen, die Big Daddy Düne. Wir wollten unbedingt den Sonnenaufgang von dort oben sehen, aber leider war es viel zu nebelig dafür. Das Licht auf die Dünen und die Wolken die darin festhingen waren trotzdem magisch. Wir machten unglaublich viele Bilder. 

Deadvlei

Zu unseren Füßen lag das Deadvlei. Doch wie sollten wir da jetzt herunter kommen? Laufen? Rutschen? Wir schauten uns an, wie die anderen es machten, aber irgdnwie sah es bei allen recht amüsant aus. Ich startete den ersten Versuch und wollte gerne runter rutschen, auf laufen hatte ich keine große Lust mehr. Aber so richtig vorwärts wollte es nicht gehen…..Also änderte ich die Methode und fing an zu laufen, da es jedoch sehr steil war, konnte man gar nicht normal runter laufen, es endete in einer Art lauf-spring-Form, die nicht zum Veröffentlich gedacht ist. 

Unten im Deadvlei war es ebenfalls sehr beeindruckend, die vielen toten Bäume, umgeben von einer Ton-Pfanne, es wirkte sehr mystisch und auch hier machten wir viiieeele Bilder, bis es auf den Weg der Weiterreise ging. 

Nächster Stop: Keetmanshoop und danach Fish River Canyon. Was uns auf dem Weg dort hin passierte, könnt ihr bald auf unserem Blog lesen. Bis dahin!

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