Süd-Afrika Tag 4-6 Namibia/Rundu-Kongola-Mudumu Nationalpark Safari
Heute ging es für uns nach Rundu in das Hakusembe River Campsite. Unsere 2. Nacht im Camper, direkt am Cubango River. Das Camp gehört zur Gondwanda-Organisation. Es war wirklich sehr schön! Man durfte den Pool der Lodges-Anlage mitbenutzen, es gab eine wunderschöne Terasse mit Blick über den Fluss und wir hatten unser eigenes Badezimmer direkt an unserer Campsite.
Von Rundu ging es am 30.Oktober 2022 nach Kongola in das Namushasha River Campsite.
Der nächste Tag und unsere erste Safari
Die 3. Nacht im Camper, wieder direkt am Wasser, wieder ein Camp von Gondwana und einfach wieder wunderschön! Hier wären wir auch gerne etwas länger geblieben, aber unser straffer Zeitplan ließ es leider nicht zu. Das Camp ist wieder sehr sauber und gepflegt, es gibt wieder einen Pool, den man mitbenutzen darf und dieses Mal haben wir sogar eine Outdoor Küche auf unserer Campsite! Es gibt eine riesengroße überdachte Sitzfläche mit Blick auf den Fluss, wirklich traumhaft schön. Am liebsten hätten wir jede weitere Nacht auf einem Gondwana Campingplatz verbracht. Das Preis-Leistungsverhältniss war der hammer. So große Stellplätze, mit so sauberen Sanitären Anlagen werden wir auf unserer gesamten Reise nicht wieder finden. Und schon gar nicht für diesen günstigen Preis.
Wir lernen schnell aus unseren Fehlern und benutzen nun abends kein helles Licht mehr, sondern nur noch Feuer und rotes Licht, dass zieht die Tiere nicht so sehr an. Es gab Nudeln mit Zucchini und Tomaten. Wir genossen das Essen und den Blick und gingen früh schlafen. Auf der anderen Seite des Flusses liegt direkt Angola, man kann rüber schauen! Nachts hörten wir die Tiere laut brüllen.
Morgens kam ein Ranger und machte Feuer, um das Wasser zu heizen, damit wir warm duschen konnten.
Frisch geduscht geht es weiter Richtung Kasane. Wir legten jedoch noch einen Stopp im „Mudumu Nationalparkt“ ein. Gott sei Dank!
Der Park wurde bis 1980 von Wilderern zu Grunde gerichtet, erst danach sah der Staat sich gezwungen einzugreifen. Der Eintritt ist nach wie vor frei, die Tierwelt soll sich noch erholen und daher wird der Park noch nicht als Touristen Spot angeboten, außerdem geht man davon aus, dass es noch nicht viele Tiere zu sehen gibt. Wir wurden eines Besseren belehrt. Was für eine erste Safari. Kaum fuhren wir hinein, sahen wir Zebras und Giraffen am Straßenrand. Die Natur war wunderschön, es gab zwei Wasserquellen für die Tiere. An dem zweiten Wasserloch traute ich meinen Augen kaum. Wir kamen an und ein Elefant nach dem nächsten kam aus dem Gebüsch, um zum Wasser zu laufen. Es war am Ende eine ganzen Elefantenherde, die am Wasserloch tranken. Der Anblick war so wunderschön, dass ich eine kleine Träne verdrückte.
Weitere Bilder unserer Safaris findet ihr in unserer Afrika-Galerie!
Obwohl wir aus dem Staunen nicht mehr raus kamen, ging es für uns nun weiter nach Kasane in Botswana. 232 km und 2h 40min später, kamen wir an.
Wie es weiter geht, könnt ihr hier nachlesen!
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