Die ersten Tage in Japan
Es geht nun endlich nach Japan, mit Spannung und Vorfreude auf dieses Land, das wahrscheinlich so anders ist, wie das, was wir in Indien und Nepal erlebt haben.
Unser Flug führt uns von Delhi über Seoul nach Tokio. Wir fliegen mit Asiana Airlines, einer uns bisher unbekannten, aber anscheinend guten Airline. Sie ist Star Alliance Member und ist eine 5 Star Airline (Lufthansa hat diesen Status vor kurzem verloren).
Tatsächlich sind wir mit den Flügen sehr zufrieden. Wir haben viel Platz, das Personal ist ausgesprochen freundlich und die Unterhaltungsangebote sind riesig und aktuell.
ABER: Wir landen in Tokio und da geht es bei mir los, dass der Magen/Darm sich meldet und sich über das Essen der letzten Stunden beklagt. Wir haben vor unserem Abflug in Delhi nochmals Indisch gegessen und da auch sehr scharf, ob es nun hiervon oder vom Essen im Flieger kommt, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, aber ich bin erstmal ausgeknockt. Der Flughafen Tokio ist gut organisiert, die Schlange an der Einreisekontrolle ist aber dafür endlos. Wir stehen >1h in der Schlange, um dann die Modalitäten innerhalb weniger Sekunden erledigt zu haben. Wir können direkt am Flughafen unseren Japan Railpass abholen, der es uns ermöglicht die nächsten 2 Wochen so viel mit Zügen der Japan Railway zu fahren, wie wir wollen. Interessant sind hier vor allem die Shinkansen Züge. Die Metros in den großen Städten werden meist von anderen Bahngesellschaften betrieben, sodass wir hier extra Tickets brauchen.
Den Railpass haben wir vorab online gekauft und müssen diesen nur noch abholen, bevor uns dann der Zug in Richtung unserer Unterkunft bringt. Es ist der 24.12 und bei der Hotel Buchung hatten wir keine große Auswahl. Es gab noch einzelne Betten in Schlafsäälen, aber entweder gab es Platz im Frauenschlafsaal oder im Männerschlafsaal, aber nicht beides in der selben Unterkunft. So wurde es eine Art Businesshotel. Einfach, sauber und mit Toilette. (Beeindruckend, wie sauber die öffentlichen Toiletten in den Bahnhöfen oder am Flughafen sind. Überall gibt es Dusch WC‘s mit beheizten Brillen und auf Wunsch Hintergrundmusik).
Nach dem Einchecken im Hotel, wagen wir uns zumindest einmal um den Block, hier finden wir ein kleines Ramen-Lokal, indem wir uns mit Ramen stärken, bevor wir erschöpft ins Bett fallen.
Am nächsten Tag hat es dann auch noch Ann-Kathrin erwischt, weshalb wir außer einem Unterkunftswechsel nichts unternehmen. Schlafen-Schlafen-Schlafen. So haben wir uns unseren Japan Trip nicht vorgestellt, aber lieber hier, als im kalten Nepal mit ohne richtiger Toilette.
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