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Süd-Afrika Tag 22-24 Namibia/Swakopmund+Walvis Bay

Von der Spitzkoppe ging es nun endlich Richtung MEER! Wir fuhren an die Westküste nach Swakopmund. Zurück in die Zivilisation! Wir suchten als erstes ein Kaffee auf und genossen einen leckeren Cappuccino. Die letzten drei Woche waren wir ausschließlich in der Natur unterwegs, teilweise im Nirgendwo, nur von Natur und Tieren umgeben. Wir genossen es ein bisschen, wieder etwas mehr Menschen und Geschäfte um uns herum zu haben. „Swakop“ ist wirklich eine interessante Stadt, direkt am Wasser. Wenn man herein fährt fallen einem sofort Begriffe auf, wie „Altes Rathaus“, „Hotel Pension Deutsches Haus“, an einem Kiosk gab es „Kräppelchen“ und „Bierkutscher“, oder auch „ Willkommen im Biergarten“. 

Die Stadt wurde 1892 von deutschen Kolonialisten gegründet.

Swakop sollte nicht unser Schlafplatz werden, da uns auf der Resie empfohlen wurde etwas weiter zu fahren und in Walvis Bay zu übernachten, Swakop sei zu touristisch. Im Nachhinein würde ich das nicht unbedingt weiterempfehlen. Swakop ist touristisch, das stimmt, aber es gibt auch viele süße Geschäfte und Resteraunts und nach einer längeren Zeit in der Wildnis, kann das ja auch mal ganz schön sein. 

Wir fuhren aber weiter nach Walvis Bay. Sie ist die zweitgrößte Stadt Namibias und die größte Küstenstadt des Landes direkt an der Atlantikküste. Es gibt einige Resteraunts direkt am Wasser und im Hafen. 

Wir buchten eine Boots-Tour für den nächsten Tag, um Wale und Delphine zu entdecken. 

Also ging es am 12. November 2022 ab aufs Meer. Wir hatten direkt Besuch von einem riesigen Pelikan und kurz darauf von einer Robbe, die es sich an Board gemütlich machte.

Endlich sahen wir auch Delphine, ich bin ein großer Fan und freute mich sehr, als sie neben uns und vor uns und um das Boot herumschwammen. 

Anschließend durften wir noch kurz den Rücken eines Wales beobachten. Dort hielten wir aber nicht lange, um den Wal nicht zu sehr zu stressen. 


Es ging weiter zu einer Robben-Insel! Und was für eine! Sie nennt sich Pelikan Point und hier leben tausende von Robben! Ein wahres Spektakel.

 

An Deck gab es zunächst ein paar Häppchen, ein Glas Sekt und jede Menge Austern! Zu viele, wie sich bald herausstellen sollte. 

Wir mieteten uns für die nächsten Nächte ein kleines Haus in Walvis Bay, es war wirklich sehr gemütlich und wunderschön eingerichtet, man fühlte sich direkt wohl und wir genossen es sehr, mal wieder in einem richtigen Bett zu schlafen, Wäsche waschen zu können und eine Küche zu haben! 

Am nächsten Tag machten wir uns auf, um die Pelikane sehen zu können, die zu hunderten am Ufer ihre Plätze haben.

Außerdem suchten wir die großen Salinen auf, 3500Hektar groß, hier werden jährlich 400.000 Tonnen Salz gewonnen, schneeweiße Berge aus Salz ragen in den Himmel, das Wasser in ihrer Umgebung färbt sich rosa und ist ein tolles Fotomotiv! 

Wir gingen abends am Hafen essen und genossen es in unser kleines Häuschen zurückkehren zu können. Moritz bekam leider mitten in der Nacht eine kleine Magenverstimmung und mich erwischte es dann am nächsten Tag, ich wurde komplett aus der Bahn geworfen und konnte mich vor Schmerzen nicht mehr bewegen. Wir fragten, ob wir etwas länger, als ursprünglich gebucht, in dem Haus bleiben könnten, sodass ich mich dort in Ruhe auskurieren konnte. Gott sei dank klappte das und nach ein paar Tagen ging es dann weiter auf unserer Route. Die jetzt anstehenden Campingplätze hatten wir leider alle schon gebucht, mussten sie wegen meinem Ausfall stornieren, bekamen das Geld nicht zurück und mussten es jetzt alles neu buchen. Es war wirklich sehr ärgerlich, aber so etwas passiert eben. Hauptsache wir waren wieder hergestellt. 

Es ging weiter Richtung Sossusvlei! Dünen wir kommen!

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