Süd-Afrika Tag 20-21 Namibia/ Spitzkoppe
Heute geht es für uns vom Etosha Nationalpark Richtung Süden, genauer gesagt Richtung „Spitzkoppe“.
Die Spitzkoppe ist ein Inselberg mit 1728 m Höhe und liegt 120 km östlich von Swakopmund in Namibia, der seine Umgebung 700 Meter überragt. Aufgrund ihrer markanten Form wird sie auch als das „Matterhorn Namibias“ bezeichnet und gehört zu den meistfotografierten Bergen des Landes.
Es gibt hier jahrtausendealte Felsmalereien, die bekannteste Fundstelle ist das Buschmann-Paradies. Durch Vandalismus sind diese Malereien aber weitgehend zerstört. Daneben gibt es noch die Nashornwand, durch deren Zeichnungen ersichtlich scheint, dass diese Tiere hier früher gelebt haben. Die meisten Felsmalereien sind nur mit Führung von Bewohnern der kommunalen Dorfgemeinschaft zugänglich, welche aber einfach am Eingang des Nationaldenkmals organisiert werden kann. Dies taten wir auch und hatten einen sehr netten Guide, der uns die Malereien zeigte und versuchte uns die Sprache des „Klick-Lautes“ näher zu bringen.
In Südafrika gibt es zum Beispiel Xhosa und in Teilen von Namibia wird Damara-Nama gesprochen, wo es diese Klicklaute gibt.
Eine Sprache mit mehr als 30 sogenannten Klicklauten, die in Namibia nur noch von etwa 7000 Menschen gesprochen wird: Das ist Khwe. Wir fanden das sehr interessant, aber die Sprache ist unfassbar schwer, er erzählte uns, dass die kleinen Kinder sie auch noch nicht sprechen, man lernt es erst mit ca. 12-14Jahren, der Ton entsteht im Kehlkopf-Bereich und in einem früheren Alter, sei es einfach zu schwierig, erzählte er uns.
Die Dämmerung brach ein, wir machten ein Feuer und Moritz freute sich schon den ganzen Tag endlich mal etwas zu grillen, es sollte ein Hähnchen sein. Leider dauerte es unfassbar lange und wir aßen das Hähnchen mehr oder weniger als Nachtisch.
Das Licht in der Dämmerung war unglaublich schön!
Wo es als nächstes für uns hin geht ?
Das erfahrt ihr im nächsten Blog.
Bis dahin, gute Nacht!
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