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Etosha Nationalpark-Tag 16-19

Unser Campingplatz „Etosha Trading Post Campsite” war einer der schönsten die wir bisher hatten. (Neben jenen im Norden in Rundu und Kongola) Wir blieben dort drei Nächte und zahlten 67€. Der Campingplatz hat einen eigenen Pool, eine eigene Tankstelle und einen eigenen kleinen Supermarkt. Es gab auf jedem Platz ein eigenes Badezimmer, dass sehr hübsch und stilvoll eingerichtet war, sowie vorne dran eine kleine Küchenzeile, zum Spülen und er war nur wenige Kilometer vom Eingang des Etosha Nationalparks entfernt.

Wir hatten Glück und unser Platz befand sich direkt am Wasserloch, welches vor dem Campingplatz erschaffen wurde. Wir konnten also tagsüber den Etosha NP genießen und abends am Wasserloch zu Abend essen und das Tierspektakel bestaunen. Zur Sicherheit gab es noch einen Zaun, um den gesamten Campingplatz herum. 

Früh morgens ging es also in den, für uns, letzten Nationalpark. Den Etosha Nationalpark. Wir waren erstaunt, der Eingangsbereich des Parks unterschied sich stark von jenen, die wir bereits aus Botswana kannten. Es wirkte sehr viel mehr touristischer, es gab einen großen Eingangsbereich mit einem riesen Tor. Ein extra Gebäude zur Anmeldung und Kasse, eine Tanksäule, Souvenir-Shops, Toiletten-Häuser und natürlich einen großen Parkplatz. Landschaftlich hat uns der Park am wenigsten gut gefallen, da er eher einer Steppe gleich kam. Das Land war flach und es gab kaum Büsche oder Bäume, kaum etwas Grünes. Gerade das gefiel uns bei den bisherigen Parks extrem gut, dort gab es Flüsse durch die Parks und eine Landschaft die sich ständig änderte.

Umzingelt von Elefanten

Doch was die Tierwelt anbelangt, wurden wir keinesfalls enttäuscht! Am Spektakulärsten war wohl die Begegnung mit einer Elefanten-Herde kurz vor einem Wasserloch. Auf dem Weg zu einem Wasserloch standen ca. 3-4 Elefanten im Gebüsch, die wir bestaunten. Sie bewegten sich langsam weiter Richtung Wasser und prompt zogen weitere aus dem Gebüsch auf der andere Seite nach. Nach sehr kurzer Zeit waren wir von allen Seiten mit Elefanten umgeben, riesen großen und noch ganz kleinen! Wir wussten wirklich nicht, wie uns geschah, es ging alles so schnell, wir konnten nicht mal mehr mit dem Auto wegfahren, weil alle Wege durch die Elefanten blockiert waren. Ich muss zugeben, dass das natürlich sehr beeindruckend war, aber auch etwas beängstigend, der vorderste Elefant hatte uns ganz genau im Blick, er schaute keine Sekunde weg und seine Ohren wedelten durch die Gegend. Verständlicherweise wollte er seine Familie und vor allem die ganz kleinen beschützen, alle standen brav in einer Schlange. Moritz und ich wagten uns nicht zu bewegen, wir hielten auch kein Objektiv aus dem Fenster, weil wir wussten, dass sie sich dadurch erschrecken könnten und das war das letzt was wir wollte. Also saßen wir da, schweigend, nicht bewegend und beobachteten das wahnsinns Spektakel!!!!!!! Ich glaube das werden wir niemals vergessen. 

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Wie es in Namibia weiter geht, erfährst du hier

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