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Süd-Afrika Tag 3- Namibia/Waterberg

Hier kommt unser Auto!

Heute geht es los! Es ist der 28. Oktober 2022 und wir bekommen unser 4×4 Auto geliefert mit Zelt auf dem Dach. Wir sind sehr gespannt. 

Wir warten in unserem Hostel. Als es endlich geliefert wird, sind wir voller Spannung, es erscheint uns nochmal größer, als auf den Bildern, aber da wir beide schon RTW gefahren sind, wird das schon klappen. Der junge Mann drückt uns den Schlüssel in die Hand und möchte sich schon wieder auf seinen Rückweg machen. Wir sind etwas verdutzt und dachten zumindest eine kurze Einführung in das Auto zu bekommen, wie das Zelt aufgebaut werden muss, wo der Gaskocher ist, wie die Elektrik funktioniert, wo sich der Ersatzreifen befindet….aber er kann uns gar nichts sagen, da er keine Ahnung von dem Auto hat. Er ist nur der Zusteller. Wir rufen also den Vermieter an und bitten um eine kurze Erklärung, er schickt einige Bilder mit Beschriftungen und ein Video für den Aufbau des Zeltes. Nun gut. Wir gehen davon aus, den Rest finden wir schon selbst unterwegs heraus. 

Wir checken also aus und die wilde Fahrt beginnt. 

Erstes Ziel der Supermarkt. Wir haben einen kleinen Kühlschrank an Board und können daher auch etwas Obst und Gemüse kaufen. Ansonsten gibt es ab jetzt nur noch Reis, Nudeln und Haferflocken, wir müssen uns an das low-budget Reisen möglichst schnell gewöhnen.

Waterberg: Unser erstes Ziel

Unser erster Spot soll Waterberg sein. Wir fahren etwas über 3 Stunden Richtung Norden, die Straßenverhältnisse sind zunächst gut, eine geteerte Straße, später gibt es nur noch eine Sandpiste. Aber wir kommen an. Unser Campingplatz ist direkt am Waterberg. Bereits bei unserer Ankunft machen die Grillen einen unfassbaren Lärm, die Sonne wird durch den Sand reflektiert und die Hitze kommt uns fast unerträglich vor. Wir haben glücklicherweise einen Sonnenschutz am Auto, der auch direkt aufgespannt wird. 

Wir erkunden die Gegend, den Waterberg und trinken ein kühles Savanna- Cider im Resteraunt des Campingplatzes mit einem atemberaubenden Ausblick auf den Berg! Einfach wunderschön!

Gegen Abend gab es Spiegeleier und Brot mit Käse. 

Das Licht, welches wir anhatten, lockte gefühlt jedes fliegende Lebewesen der Umgebung an. Wir sprühten uns schnell mit Anti-Insekten Mittel ein, aber trotzdem flog es nur so um uns herum. Die krabbelnden Mitbewohner mussten nicht lange auf sich warten lassen. Ich wusste ja, dass wir uns in die Natur begeben, aber das war schon eine Herausforderung. 

Unseren Nachbarn, einen Platz weiter, war das Gas ausgegangen. Eine 5köpfige Familie, also kochten sie sich ihre Kartoffel und Nudeln bei uns und wir wurden dafür auf ein Bier bei Ihnen eingeladen. Gesagt, getan. Wir verbachten einen netten Abend mit Ihnen, während die Spinnen über unsere Füße krabbelten und ich versuchte die Ruhe zu bewahren. 

Was soll ich sagen, die erste Nacht im Dachzelt war abenteuerlich. Es war laut, windig und generell aufregend und kostete uns 60€.

Am Morgen kochte Moritz sich einen Kaffee und die Reise sollte weitergehen, Rundu wir kommen. 

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