Süd-Afrika Tag 1-Namibia/Windhoek
Weltreise, wir kommen!
„Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt- sieh sie dir an.“ Kurt Tucholsky
Es ist der 26. Oktober 2022 und wir sind soeben um 8 Uhr morgens, in Windhoek-Namibia gelandet.
Ich weiß noch so gut, gerade eben noch von der Familie verabschiedet, am Flughafen erstmal einen Sekt auf den Schrecken getrunken, dass es jetzt wirklich los geht, dass wir jetzt wirklich gleich in den Flieger in ein neues Abenteuer steigen werden. Und was für ein Abenteuer! Eine kleine Weltreise, starten soll sie in Afrika, genauer gesagt in Namibia, über Botswana nach Kapstadt, anschließend über Indien nach Nepal, dann kommt Japan und danach Australien und Neuseeland. Von da möchten wir nach Süd-Amerika und dann so weit hoch in den Norden, wie es die Zeit und das Budget zulässt. Also wahrscheinlich kommen wir nach Süd-Amerika wieder heim.
Der Flug nach Windhoek war super, für mich persönlich ist das sehr wichtig, ich mit meiner Flugangst einmal um die Welt. Was ich mir dabei gedacht habe? Das Flugzeug war leider nicht das Beste, unfassbar eng. Zwischen meinen Knien und dem Vordersitz hatte ich vielleicht noch 3cm Platz, an Schlaf war da sowieso nicht zu denken. Mama begrüßte mich beim Videocall, nach der Landung, erstmal mit den Worten „Ohje, siehst du müde aus“, ja, das taten wir und waren es auch.
Wir wurden freundlicherweise durch ein Shuttle unseres Hostels am Flughafen abgeholt und in unsere erste Unterkunft gebracht, das klappte alles wunderbar. Das Hostel war auch super, wir buchten direkt zwei Nächte, um erstmal ankommen zu können und zu realisieren, dass wir nun wirklich an dem ersten Spot unserer Reise gelandet sind.
Unglaublich! Hallo Namibia! Wir freuen uns unendlich hier sein zu dürfen! Die letzten Tage vor unserem Abflug waren wirklich sehr stressig, wir waren noch bis kurz vorher auf Moritz Opas 85. Geburtstag, den wir auf keinen Fall verpassen wollten, daher musste danach alles sehr schnell gehen. Wir hatten unsere Wohnung untervermietet und breiteten uns also bei meinem Papa aus, das Wohnzimmer konnte man sozusagen nicht mehr betreten, weil der gesamte Inhalt der Rucksäcke täglich ausgepackt wurde, um nochmal zu checken, dass wir wirklich an alles gedacht haben und ob nicht doch noch das ein oder andere Oberteil in Deutschland bleiben konnte. Platzmangel und Übergewicht waren an der Tagesordnung. Aber all das war jetzt vergessen.
Wir dürfen diesen Traum einer großen Reise nun wirklich erleben.
Hier gehts weiter zu Tag 2